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Erste: Die Eintracht sendet ein Lebenszeichen

Handball: Mit Kraftakt zum 34:30 (11:17)

Handball - Nach 50 Spielminuten lag Handball-Bezirksligist Eintracht Hiltrup beim TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck III mit vier Toren fast aussichtslos zurück. Was in den letzten Minuten passierte, beschreibt der sonst eher nüchterne Coach Martin Halfmann ala „absolut unvorstellbar und unbeschreiblich“.
Doch der Reihe nach: Wie schon in den vergangenen Spielen verschlief die Eintracht die erste Halbzeit des Spiels und wechselte mit einem Sechs-Tore-Rückstand die Seiten. Auch danach lief es zunächst nicht besser, denn in der fünfzigsten Spielminute lag der Gast aus Hiltrup immer noch mit vier Toren in Rückstand.
Fünf Punkte lag die Eintracht zu diesem Zeitpunkt in der virtuellen Tabelle hinter den ebenfalls im Abstiegskampf befindlichen Jöllenbeckern. „Doch von jetzt auf gleich lief es dann auf einmal“, stellte Halfmann nach der Partie fest. Die Initialzündung dafür gab Eintracht-Keeper Markus Lenz, der in der Schlussphase einen Siebenmeter und mehrere weitere Großchancen mit starken Paraden zunichte machte.
In der Offensive übernahm Stephan Limke in eindrucksvoller Manier Verantwortung. Insgesamt erzielte er, aus dem linken Rückraum kommend, 13 Eintracht-Treffer. Besonders in der Schlussphase wuchtete der Rechtshänder mehrfach den Ball ins Netz. „Stephan war der spielentscheidende Mann“, freute sich auch Halfmann über die Leistung von Limke. - nsh

Tore Eintracht: Limke (13), Patr. Pohlmann (7), Birnican (5), Hartelt (5), Crone (2), Rickert (2)

Münstersche Zeitung 02.02.2010

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© by Daniel Hartelt / DJK Eintracht Hiltrup