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Die allerletzte Chance

Landesliga: Eintracht Hiltrup empfängt die Ibbenbürener SpVg.

MÜNSTER - „Wenn wir dieses Spiel verlieren, können wir endgültig für die Bezirksliga planen“, sagt Martin Halfmann, Trainer von Eintracht Hiltrup. Gegner am Samstag ist die Reserve der Ibbenbürener SpVg. Anwurf ist am Samstag um 18:30 Uhr (Halle am Schwimmbad).
Der Tabellenletzte aus Hiltrup trifft auf den Landesliga-Elften. Sieben Punkte trennen beide Teams. Und das, obwohl die Ibbenbürener über die drittbeste Abwehr der Liga verfügen.
Doch zahlreiche Aktive der ISV sind bereits in einem höheren Sportleralter, haben zum Teil vorher in der Regionalliga gespielt und sind heute nicht mehr die Schnellsten.
„Das muss unsere Strategie sein: Tempo bis zum Abwinken“, sagt Halfmann und weiß, dass das in dieser Saison bislang die stärkste Waffe der Gelbhemden ist. Zuletzt musste sogar der Tabellendritte aus Ladbergen um die eigenen Punkte bangen, denn die DJK ging nie vom Gaspedal. „Auch wenn wir in Unterzahl sind, will ich Tempo sehen. Wir müssen unser Heil im Angriff suchen“, sagt Halfmann, der in der zweiten Halbzeit gegen Ladbergen „beinahe die Wunschvorstellung meines Handballspiels“ von seinem Team umgesetzt sah. Vor allem Außenflitzer Shadi Ballout, Sead Birnican und die Rückraumakteure Philip Pohlmann und Stephan Limke sollen Dampf in der Hiltruper Offensive machen. „Wenn wir scheitern sollten, sind wir nicht böse drum - wir haben das erwartet. Aber wir werden kämpfen und erhobenen Hauptes vom Platz gehen“, kündigt Halfmann an. Sein Kader ist vollzählig und will nach dem letzten Strohhalm greifen.
- Rafael Buschmann

Münstersche Zeitung 16.01.2009

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